Lernbonbons

Lernbonbons – Tipps, die das Lernen versüßen

Jeden Monat gibt es kleine Häppchen zum Thema Lernen, Konzentration, Motivation…

Häppchen, die Appetit machen sollen, damit Dein Lernen locker und leicht gelingt!

 

Lernbonbons Februar

Stift im Mund

Noch Homeschooling oder doch schon Schule ab morgen? Oder etwa in Kombi (Distanz-/Wechselunterricht)?

Da kann man schon mal die Lust am Lernen verlieren. Ein Glück, dass es super Tricks gibt, das Gehirn zu überlisten und auf Motivation einzustellen.

Der erste Tipp aus einer ganzen Reihe von Tipps rund um das Thema Motivation handelt von dem Zusammenhang zwischen Körperbewegung/Mimik und Gedanken.

Durch bestimmte Mimikbewegungen können wir unserem Gehirn vorgaukeln, was es empfindet. Genauer gesagt beeinflussen wir damit das Limbische System in unserem Gehirn, wo Emotionen verarbeitet werden.

So kannst du tatsächlich durch deinen Willen positive Motivation über deine Mimik erzeugen – und das in Minutenschnelle.

 

Du kannst deine Stimmung fürs Lernen verbessern, indem du einfach einen Stift quer in den Mund legst.

Dadurch werden deine Gesichtsmuskeln rund um den Mund wie beim Lächeln  nach oben gedrückt.

Dadurch kannst du deinem Gehirn vortäuschen, dass du tatsächlich gerade lächelst.

Nach 1 bis 3 Minuten wirst du feststellen, dass du dich tatsächlich besser fühlst.

 

Los geht´s mit dem, das du anpacken willst!

© Eva Maria Thurner, Februar 21

 

Lernbonbons Dezember

Dein Stern des Tages

 

Weißt du, wie wichtig Erfolge für deine Motivation und persönliche Entwicklung sind?

Wenn wir etwas gut gemacht haben, sind wir in der Regel mit uns zufrieden. Glückshormone werden ausgeschüttet! Wir fühlen uns freudig. Die meisten von uns erfahren dieses Gefühl schon in der frühen Kindheit, wenn sie für etwas gelobt werden. 

Was aber tun, wenn man im späteren Leben (zeitweise) niemanden hat, der einen lobt? Oder die Erwachsenen es plötzlich vergessen?

Dann bist du selbst dran!

Lobe dich selbst mal. Das kann der berühmte „Lobklapps“ von Christian Bischof sein oder die „Beckerfaust“ vom legendären Boris Becker, mit der du deinem Körper zeigst, wie stolz du auf dich bist. Gefährlich sind Belohnungen in Form von Essen. Das kann schnell zu Übergewicht führen.

Überlege dir unbedingt Möglichkeiten, wie du deine Erfolge (, die natürlich realistisch Erfolge sind) feiern kannst. Das wirkt sich verstärkend auf deine weiteren Erlebnisse rund um das Thema aus. Du wirst schnell merken, dass es sich bei dir auf allen Ebenen (geistig und körperlich) rumspricht, was deine Chancen auf weitere Erfolge erhöht!

Eine gute Möglichkeit, das zu lernen, weil viele von uns damit überhaupt keine Übung darin haben (womöglich, weil sie den Satz: „Eigenlob stinkt!“ verinnerlicht haben) ist Folgende:

Hol dir jeden Tag deinen Stern des Tages!

Überlege dir jeden Abend vor dem Einschlafen, was heute gut gelaufen ist, wofür du dich loben kannst. Viele von uns kennen das Sternchensystem von der Schule, wo Lehrer Sterne für Sachen verteilen, die Schüler gut gemacht haben. Sei mal selbst dein Lehrer und stell dir den Stern vor. Lass nochmal einen Film vom Tag ablaufen mit der Szene, die gut war. Lass deinen Stern darin aufgehen und leuchten!

 

© Eva Maria Thurner 2020

 

Liebe Eltern, loben will gelernt sein! Einfach nur um des Lobens willen bitte nicht loben.

Möchten Sie mehr über richtiges Loben und Erziehungtipps erfahren?

Dann melden Sie sich jetzt zum Elterncoaching an!

Für Misserfolgsorientierte und -geplagte biete ich Einzelcoachings an. Auch im Rahmen eines Lernpakets für Schüler wird auf dieses Thema eingegangen.

 

Adventskalender spezial

 

„Ich kann das nicht!“

„Mathe kann ich nicht!“

„Ich vergesse immer soviel!“

„Ich kann mich nicht konzentrieren!“

 

Das sind (negative) Glaubenssätze (Beliefs). Sätze, an die wir glauben und die unser Leben/Verhalten/unsere Entwicklung bestimmen. Einmal ausgesprochen, bleibt es meist nicht nur bei einem Mal, sondern wir erzählen jedem, der uns über den Weg läuft bei jeder Gelegenheit, dass wir in diesem und jenem Bereich ein Manko haben.

Das Problem daran: Wir nehmen uns dadurch selbst die Möglichkeit, uns zu verändern!

Wer immer schon Probleme mit Mathe hatte, glaubt häufig so fest daran, dass der Satz wie in Stein gemeißelt erscheint. Oft bestätigt diese Meinung das eigene Umfeld noch, die Leistungen zeigen es ebenfalls, der Fall scheint hoffnungslos – ein ewiger Kreislauf!

Es gibt aber Hoffnung. Eine kleine Übung – jetzt in der Adventszeit – kann helfen, Gedanken und Verhaltensweisen auf interessante Weise zu ändern.

Beobachte ein paar Tage lang, wie du selbst mit dir sprichst (innerer Kritiker) und welche negativen Glaubenssätze du hast. Schreibe jeden negativen Glaubenssatz auf einen Papierstreifen. Nimm am besten einen mit Schokolade gefüllten Adventskalender, denn in Schokolade ist u.a. Serotonin, dass das Belohnungssystem im Gehirn anspricht. Stopfe pro Tag einen negativen Glaubenssatz pro Türchen/Fenster hinein oder klebe ihn in die Nähe. Jetzt kannst du zuerst zum Beispiel am Tagesanfang den negativen Glaubenssatz herausziehen.

Wandle ihn nun unbedingt in einen positiven, realistischen Glaubenssatz um. Beispiel: Ich setze mich mutig mit den Matheaufgaben auseinander/ich bewältige die Herausforderung Mathe mutig…

Schreibe den Satz ebenfalls auf einen Papierstreifen und tausche ihn gegen den negativen aus, den du kraftvoll zerknüllen und in hohem Bogen in den Müll befördern darfst. Stell dir möglichst intensiv vor, wie du in Zukunft an die Sache herangehst und denke/sprich den neuen Glaubenssatz möglichst oft am Tag.

Jetzt kannst du dich noch mit der Schokolade belohnen.

Viel Spaß beim Ausprobieren! © Eva Maria Thurner 2020

Lust auf mehr fantasievolle Tipps rund um Lernen/Verhalten/Stärken? Dann melde dich jetzt im Denkraum an: www.denkraum-ts.de

Lernbonbons November

Die Salami-Taktik

Siehst du gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht? Erscheint dir das, was du innerhalb einer bestimmten Zeit bewältigen musst, wie eine Wand, die sich vor dir aufbaut?

Dann könnte dir die Salami-Taktik helfen.

Wie bei einer Salami schneidest du gewissermaßen deine große Aufgabe in Scheibchen. Ein großes Ziel kannst du in mehrere Teilziele zerlegen. Dadurch fällt es dir leichter, mit einer Aufgabe anzufangen und dich zu motivieren.

Voraussetzung dafür ist aber erst mal eine gute Planung. Mach dir dein Ziel klar. Wo willst du hin? Was oder wer kann dabei helfen?

Bei Lernthemen gibt es sicher ein übergeordnetes Thema, das du in kleinere Lernschritte zerlegen kannst.

Steht zum Beispiel in 2 Wochen die Englischschulaufgabe an, dann weißt du sicher den Erwartungshorizont vom Lehrer. Jetzt kannst du untergliedern in Grammatik, Vokabeln, Textproduktion usw. Unterteile die einzelnen Bereiche so weit, bis du mundgerechte Häppchen hast, die du gut zeitlich und motiviert bewältigen kannst.

Wichtig, wenn du es geschafft hast: Feiere deinen Erfolg!

 

 

Lernbonbons Oktober 1

Was haben flauschige Socken mit  Englisch-Lernen zu tun?

Wenn du etwas, was du nicht so gerne tust/wozu du dich überwinden musst, mit etwas Angenehmen koppelst, kannst du deinen Lernerfolg steigern!

Bist du ein ein kinästhetischer Lerntyp*? Dann wirst du wahrscheinlich auf alles positiv reagieren, was du am Körper spürst. Flauschsocken, eine weiche Decke, in die du dich gemütlich einkuschelst, können so zum Anker für entspanntes Lernen werden.

 

 

Was hat Zitronentee mit Mathe zu tun?

Auffällig viele Menschen, auch noch Erwachsene, haben ein Problem mit Mathe oder meinen, eins zu haben.

Dabei ist es so einfach, Glaubenssätze zu überlisten: zum Beispiel durch einen leckeren Tee, den du immer nur beim Matheüben trinkst. Das ist vor allem für den kinästhetischen Lerntyp ein Geheimtipp, wirkt aber auch bei anderen. Unser Gehirn nimmt Düfte sofort auf und verankert sie mit dem angenehmen Gefühl. Mathe kann echt gut schmecken!

Du weißt nicht, welcher Lerntyp du bist? 

Dann mach eine Lerntypbestimmung* im DENKRaum!

Lernbonbons Oktober 2:

Kastanien-Trick

Oft können wir uns nicht konzentrieren, weil wir den Kopf voller anderer Dinge haben.

Da reicht schon ein Streit mit der Freundin am Vormittag, um unsere Gedanken zu fangen. Wenn dann auch noch Gefühle wie Angst oder Wut dazu kommen, kannst du noch schwerer mit den Hausaufgaben anfangen – das ist ganz normal.

Am besten ist natürlich immer, den Streit aus der Welt zu schaffen. Wenn das aber gerade nicht geht, gibt es einen Trick…den Kastanien-Trick!

Überlege erst einmal, was dich vom Anfangen abhält. Manchmal sind es sogar mehrere Sachen.

 Dann sammle Kastanien (du kannst auch Steine oder andere Dinge verwenden) und lege deine Gefühle/Probleme hinein (in Gedanken). Jetzt legst du die Kastanien vor die Tür! Atme ein paarmal tief ein und aus und spüre, wie du ganz frei im Kopf und im Körper wirst. Gehe zurück an deinen Arbeitsplatz und fange an.

Wichtig: Wenn du fertig bist, hol dir die Kastanien wieder herein. Deine Probleme wollen nämlich angeschaut werden. Du wirst sehen, wie schnell jetzt eine Lösung auftaucht.

Viel Erfolg dabei!

Möchtest du noch andere Tricks kennenlernen, die dir das Lernen erleichtern und beim Hausaufgabenmachen helfen?

Dann buche jetzt einen Termin im DENKRaum!