Relax-Perlen

Wer entspannt ist, lernt leichter und erfolgreicher! Im Zustand der Entspannung werden wir kreativer. Unser Körper beginnt in solchen Phasen mit notwendigen Reparaturarbeiten an den Zellen.

Es gibt viele, individuelle Wege zur Entspannung – egal, ob über Bewegung und Sport, Meditation oder Mentaltraining. Ein paar Ideen möchte ich hier teilen, weil es gerade im Moment von Bedeutung ist, dass wir unser Immunsystem stärken!

1.Atemübungen:

„Wie du atmest, so lebst du – wie du lebst, so atmest du…“(nach R. Betz)

Gerade in der aktuellen Situation, wo wir viel mit Maske unterwegs sind, ist es wichtig, richtig zu atmen – am besten allein in frischer Luft!

Unser vegetatives Nervensystem reagiert sofort auf Stress, was sich auch auf die Atmung auswirkt. Unter Stress atmen wir flacher und stoßweise.

Man kann dem Körper aber regelrecht Ruhe vorgaukeln, indem man in Stresssituationen bewusst ruhig ein- und ausatmet.

Besonders beruhigend ist die Bauchatmung: wenn ich einatme, bewegt sich mein Bauch nach außen, wenn ich ausatme, nach innen.

Übung: „Mein ganzer Körper atmet“

Um unsere Lunge zu trainieren und mehr Sauerstoff ins Blut zu pumpen, kann man die Ganzkörperatmung trainieren: dabei wird zunächst in den Bauch, später in Zwerchfell und Lunge geatmet. Auf die gleiche Weise atmen wir aus:

Durch den Bauch bis zur Lunge einatmen und dabei in Gedanken bis 10 zählen, 5 Sekunden die Luft anhalten. Beim Ausatmen zunächst den Bauch loslassen, dann die Luft aus Zwerchfell und Lunge entweichen lassen, dabei wieder bis 10 zählen. Wiederhole mehrmals!

Du wirst schnell merken, wie sich dein Lungenvolumen vergrößert und sich deine Energie steigert, wenn du die Übung täglich durchführst! Wenn dir schwindelig wird, solltest du aufhören!

Den Effekt der Entspannung kannst du noch steigern, wenn du beim Einatmen „Ruhe“ und beim Ausatmen „Stress loslassen“ denkst.

2. Bewegung:

„Traurigkeit ist Stille, ist Tod; Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Schon lange ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir durch Bewegung viel Positives für unseren Körper und unsere Seele tun können. 

Gerade jetzt im November, wo vielen Leute das neblige Wetter aufs Gemüt schlägt, sollte man auf ausreichend Bewegung an der frischen Luft achten.

Wie du dich dabei bewegst, wenn du wanderst oder spazieren gehst, welche Gedanken und Gefühle dabei auftauchen oder, was du wahrnimmst, hat ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf dein Immunsystem.

Gedankenhygiene ist also auch beim Walken wichtig. 

Vielfach hilft Bewegung auch dabei, Entscheidungen zu treffen oder Erlebnisse, die belasten, zu verarbeiten.

Die Lösung spricht sich auch bei unseren Immunzellen herum. Wenn wir entspannter sind, arbeitet unser Körper im Reparaturmodus und wird widerstandsfähiger!

Möchtest du mehr über positive Gedanken und Gefühle beim Bewegen erfahren? Hast du Schwierigkeiten, dich zu entscheiden oder suchst du nach dem richtigen Lebensweg? Dann melde dich jetzt zum Walk`nCoach an!